Die 7 wichtigsten Punkte, die Du angehen solltest, um Deinen Online-Shop massiv zu befeuern — 2020 Edition

Ein Beitrag von Florian Hoppe für MOONDRIVE Digital — 25.05.2020

Florian Hoppe — Inhaber MOONDRIVE Digital
Florian Hoppe — Inhaber MOONDRIVE Digital

Warum sind einige Online-Shops und Händler viel viel erfolgreicher als andere? Und das, obwohl die angebotenen Produkte sich doch oftmals gar nicht so sehr unterscheiden. Schauen wir uns das doch einfach mal gemeinsam genauer an. Wir klären für Dich die 7 wichtigsten Challenges, die Du in Deinem Shop umsetzen solltest, um in 2020 noch erfolgreicher zu sein.

Zuerst werfen wir aber mal einen fixen Blick auf die Zahlen: im Jahr 2018 wurden im B2C E-Commerce Markt alleine in Deutschland rund 53,3 Mrd. Euro umgesetzt. Davon werden 18,8 Mrd. alleine von den größten 10, allen voran Amazon, Zalando und Otto, umgesetzt. Insgesamt gehören Bekleidung sowie Elektronikartikel und Telekommunikation zu den umsatzstärksten Warengruppen im Online-Handel. Im Bereich Fashion und Accessoires wurde knapp ein Viertel des gesamten Online-Umsatzes in Deutschland erwirtschaftet. 24,3 % des Online-Umsatzes wurden in der Branche CE/Elektro umgesetzt.

Ich habe in den letzten 9 Jahren nun schon einige Commerceprojekte kommen und gehen gesehen und stelle häufig fest, dass Shopbetreiber sich nicht auf die wesentlichen Themen mit Hebel konzentrieren, sondern zu viel Aufmerksamkeit auf “Kleinigkeiten“ richten. Klar, am Ende zählt das gesamte Ergebnis, doch es ist wichtig sich vor Augen zu halten, das Buttonfarben weniger Einfluss haben als bspw. die Produktpräsentation oder das Angebot von genügend Zahlungsdienstleistern.

2019/20 haben wir diverse Shops auf einen Wochenumsatz von bis zu rund 50 Tsd. € skaliert. Und ganz ehrlich, da wäre auch noch wesentlich mehr drin gewesen. 😉

Um dort anzukommen, haben wir besonders die folgenden Punkte und Bereiche berücksichtigt:

1) VERTRAUEN.

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Vertrauen, ein großes Wort und ein herausforderndes Thema. Vertrauensaufbau ist nicht über Nacht abgewickelt und erfordert Kontinuität und sorgfältiges Schalten und Walten. Nachvollziehbar, oder? Wir stellen fest, je höher das Vertrauen, umso höher die Bereitschaft zu investieren und Geld auszugeben. Die wesentlichen Punkte im Vertrauensaufbau für Online-Shops sind:

a) Transparenz

b) Fehler einräumen (wie viel hätte VW sich wohl an Kosten einsparen können, wenn sie den Fehler im Abgasskandal eingeräumt hätten?)

c) Sympathie

d) Social Proof / Testimonials / Gütesiegel / sichere Verbindung (https ist Pflicht!)

e) Menschlichkeit

f) Einfachheit — make it easy!

2) BESTÄTIGUNG.

Bestätigung. Ganz einfach. Haben Shop-Besucher beim Ersten, zweiten, dritten Besuch das Gefühl, dass sie am richtigen Ort sind? Was war die letzte Station vor dem Absprung in den Shop? Was wurde angesprochen? Mit welcher Erwartungshaltung landen Besucher im Shop? Hier bietet es sich an mal genau in die Rolle eines Kunden zu begeben und die unterschiedlichen Szenarien durchzuspielen, wir Marketer sprechen dabei von der Customer Journey. Und dann genau hinterfragen: gebe ich dem User, was er braucht? Oder lege ich ihm vielleicht unnötige Steine in den Weg?

3) DESIGN.

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Je simpler, umso besser. Ein Design, das klar und fokussiert ist, konvertiert wesentlich stärker. Wichtig ist vor allem, dass das Design berücksichtigt, dass der Fokus des Besuchers möglichst schnell und ohne Umschweife zum CTA (Call-to-Action) gelenkt wird. Also, welche Aktionen soll Dein Kunde auf Deiner Seite durchführen? Wie einfach machst Du es ihm damit? Lenke nicht ab. Weniger ist mehr! Weitere Tipps:

a) Menüs simplifizieren

b) Search Bar hinzufügen

c) Unnötige Schritte im Check-out eliminieren

d) Besucher nicht zwingen einen Account anzulegen, besser optionalisieren

4) MOBILE FIRST.

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Weltweit nutzen 3.5 Milliarden Menschen ein mobiles Endgerät. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 3.5 Milliarden. Das sind rund 46 % der gesamten Weltbevölkerung. Dabei sind China, Indien und die USA die Länder mit dem höchsten Anteil an Smartphone Nutzern. Die Geräte sind leistungsfähiger denn je. Teils so stark oder gar stärker als so mancher PC noch vor einigen Jahren. Seit einigen Monaten besitze ich ein Samsung Galaxy S10+. Unter der Haube werkelt ein Octa-core(!) Prozessor (2x2.73 GHz Mongoose M4 & 2x2.31 GHz Cortex-A75 & 4x1.95 GHz Cortex-A55). Wahnsinn!

Was schließen wir daraus für unser Shop-Thema? Wir sollten unseren Shop gefälligst auch für diese Nutzergruppe hin anpassen und bauen. Wir sind in der Gesamtheit mittlerweile zu geräteübergreifenden Shoppern geworden. Es ist gängig das bspw. User auf der Arbeit auf ein Produkt aufmerksam werden und dann daheim auf der Couch via Smartphone den finalen Kauf tätigen oder vice versa. Die Übergänge sind ergo fließend. Wer das nicht berücksichtigt, verliert wertvolle Kunden, Chancen und lässt Geld auf dem Tisch liegen. Unnötig, oder?

5) KOMMUNIKATION.

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Wie gut kommunizierst Du Deinen USP? Und das nicht nur auf der Startseite oder zum Einstieg. Am besten durchgehend und über alle Seiten hinweg. In der Praxis erreichen wir dies häufig sehr gut z. B. durch das Einbetten von zusätzlichen ständig sichtbaren Leisten unterhalb des Menüs. Angenommen wir fahren gerade bspw. eine Spezialaktion, die allen 10 % Rabatt gewährt so wäre es grob fahrlässig dies nicht durchgehend zu kommunizieren.

6) LADEZEITEN.

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Ich sage es immer wieder, alles was im Commerce länger lädt als 2sek. ist großer Käse. Seitengeschwindigkeit ist zudem ein Ranking Faktor. Das macht einen schlechten Eindruck und erhöht sukzessiv die Absprungraten. Schuld sind meist unperformante Hostingprovider, unnötiger Code und schlecht optimierte Seiten.

7) DATA & TRACKING.

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Hier sollte jeder Shop ein paar Geschütze auffahren. Zeitgemäße Trackinglösungen ermöglichen es uns, das Verhalten der User in unserem Shop genau zu erfassen. Zudem können wir die Brücke schlagen zwischen Nutzerverhalten und Sales. Wir erkennen dann auf einen Blick warum bestimmte Segmente meiner Kundenbasis schlechter konvertieren als andere, Zusammenhänge herstellen, Probleme identifizieren und passgenaue Lösungen entwickeln.

Must-have Tracking für eine perfekte Datenbasis:

a) Google Analytics mit eCom Settings

b) Google Optimize

c) Facebook Pixel

d) Heatmap Lösung wie z. B. Hotjar

Wir von MOONDRIVE Digital empfehlen den Einsatz des Google Tag Managers, um die große Menge an Skripten gebündelt einzubinden. Um der DSGVO in der Gänze Genüge zu tun, empfehlen wir Cookiebot. Cookiebot behält alle Skripts, die eingebunden sind im Auge und informiert entsprechend unsere User.

Florian Hoppe — Inhaber MOONDRIVE Digital
Florian Hoppe — Inhaber MOONDRIVE Digital

Florian Hoppe ist Inhaber der Marketingagentur MOONDRIVE Digital in Essen. Parallel zum Aufbau der Agentur kümmert er sich vor allem um Kundenprojekte. Er ist Experte für Kampagnen, Strategie und Social Media. Sein Feuer für Online-Marketing wurde 2009 entfacht. Sein Motto: „Erfolg ist eine Entscheidung.“

Erfolg ist eine Entscheidung. Wir liefern Ergebnisse. Mehr Kunden. Mehr Personal. messbar, transparent & authentisch.

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